Zum Muttertag

Muttertag


Die Jahre sind dahingegangen,
und ich bin selber Mutter schon.
Erst jetzt weiss ich wie schön es ist,
wenn meine Kinder kommen.
Nun nehm ich täglich eine Blume,
und geh zu meiner Mutter hin.
Seh ich das Strahlen ihrer Augen,
dann weiss ich wer ich bin.
Ich bin ihr Kind, egal wie alt,
nicht nur am Muttertag,
nicht einmal in der Woche nur,
sondern an jedem Tag.

Muttertag

Die vielen Falten in deinem Gesicht,
ich weiss woher sie kommen,
du sorgtest immer dich um mich,
nie hab ichs ernst genommen.
Dein Rücken ist auch krumm geworden.
Du musstest soviel tragen,
du nahmst so manche Last von mir
in Kinder- und auch Jugendtagen.
Nun leg ich meinen Arm um dich,
versprech ich werde dich beschützen.
Bis in das hohe Alter will ich jetzt
dich immer unterstützen.
Du schaust mich an, du glaubt mir nicht,
doch deine Augen strahlen.
Du weisst, der Wille ist wohl da,
wie in den Kindertagen.

Muttertag

Du stürmst ins Haus bringst Blumen ihr,
Und schüttelst ihr die Hände.
"Hab Dank für alles", sagst du noch
dann schleichst du fort behende.
Versonnen bleibt die Mutter stehn.
Warum nur soviel Nelken?
Hätt`s lieber Zeit für mich gehabt,
denn Blumen die verwelken.
Du hast mich lang nicht mehr besucht,
sprachst nur durchs Telefon,
diese Woche passt es nicht,
doch nächste Woche schon.
Ich hab doch immer Zeit gehabt
Bis du mein Kind gingst fort.
Nun bin ich alt und warte hier
Auf dich und auf ein liebes Wort.