Kindergedichte

Träume Kindchen träume

Träume Kindchen träume
Der Wind er rüttelt Bäume
Der Mond spielt mit den Sternen
Am Himmel diesen fernen.
Die Vöglein die sind längst zur Ruh
Mach du jetzt auch die Äuglein zu
Träume Kindchen träume.
Denn wenn du erst mal grösser bist
Dann kannst du mich versteh`n
Dass Träume doch nur Schäume sind
Du wirst es selber seh`n.


Kleine Wolke

1
Kleine Wolke zieh nicht weiter
Warum fliehst du denn vor mir?
Sieh, ich hab doch keine Leiter
Und ich kann nicht rauf zu dir.
2 Wär` das schön auf dir zu schweben
Durch die große weite Welt.
Einmal würd` ich`s gern erleben
Wie der Regen runter fällt.
3 Wie die Vögel schwirrn gen Süden
Könnt` ich dann von oben seh`n,
Wie sie ohne zu ermüden
Unter uns vorüberziehn.
4 Kleiner Vogel flieg nicht weiter
Warum fliehst du denn vor mir?
Sieh, ich habe keine Leiter
Und kann runter nicht zu dir.
5 Wär`das schön auf dir zu schweben,
Schnell könnt ich im Süden sein.
Hätt` ich Heimweh würd ich eben
Rufen dann den Sonnenschein.
6 Große Sonne geh nicht weiter,
Fliehe bitte nicht vor mir!
Sieh, ich habe keine Leiter
Und ich möchte fort von hier.
7 Leih mir deine Sonnenstahlen,
Runterrutschen werd ich dann.
Würd auch niemals damit prahlen
Was als Kind ich alles kann.